Sonntag, 15. September 2013

Rezension zu "Zorn Wo kein Licht", Stephan Ludwig, Fischer Taschenbuch-Verlag, Thriller

Titel: Zorn Wo kein Licht
Autor: Stephan Ludwig
Seitenzahl: 416 Seiten
Isbn Nr. 13-978-3596196364
Verlag: Fischer TB Verlag
Preis 9,99 Euro


Klappentext:


"Zorn und Schröder bekommen es diesmal mit komischen Fällen zu tun.  Ein Mann springt im Morgengrauen von einer Brücke und erschießt sich im Fall. Ein anderer verschwindet, ein dritter überlebt eine Massenkarambolage und ist seither auf der Flucht. Auf dem Ball der Polizeigewerkschaft kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall.

Zorn ist heillos überfordert, denn er muss die Ermittlungen zunächst in allen Fällen allein führen. Sein Kollege Schröder liegt vorübergehend mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus – auch er saß in einem der Unfallwagen bei dem Massenzusammenstoß. Zorn kann sein Pech nicht fassen und weiß genau, dass er ohne Schröders ermittlerischen Scharfsinn keine heiße Spur haben wird.

Die Ermittlungen drohen jeden Moment aus dem Ruder zu laufen, da geht eine anonyme Nachricht ein: Alle Fälle hängen auf perfide Weise zusammen. Und Zorn hat bald eine Vermutung, wer hinter all dem stecken könnte, doch weder Schröder noch Staatsanwältin Frieda Borck glauben ihm. Ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen soll …"

 Eigene Meinung:

Auch dieser dritte Zorn, in dem es sehr viele "Nebenhandlungen" gibt, in dem wir viel erfahren über Schröders Vergangenheit, Probleme mit seinen Eltern, Zorns Liebesleben, dem Liebesleben von Staatsanwältin Borck, fand ich von der ersten Seite an spannend. Ich mag Nebenschauplätze, wenn sie passen. Hier passen sie, denn es geht um das Team Schröder und Zorn.

Ständig wechseln die Erzählperspektiven, auch innerhalb der Kapitel und wurden von Stephan Ludwig mit Cliffhangern versehen, so dass die einzelnen Szenen immer dann enden, wenn es am Spannendsten ist, egal ob bei Schröders zu Hause oder bei einem anderen der Protagonisten.

Das gibt Tempo vor und lässt uns das Buch kaum aus der Hand legen. Stephan Ludwig erschafft eine tolle Atmosphäre, im Solbad fand ich es teilweise richtig gruselig. Auch witzige Szenen hat der Autor eingebaut. Die Szene mit Darth Vader ist absolut genial!
Es tauchen geheimnisvolle Personen auf, wie der obdachlose Lampenmann, bei dem man sich fragt, was der wohl noch für eine Rolle spielen wird.

Gegen Ende der Geschichte wird es noch einmal so richtig spannend, es kommt zu einem Showdown, der unser Adrenalin noch einmal so richtig hochschnellen lässt. Der ganze Fall löst sich und am Ende hat Stephan Ludwig noch eine Überraschung parat.

Ich war von diesem Band genauso gefesselt, wie von den beiden ersten Bänden, würde den Lesern, die Zorn und Schröder noch nicht kennen, allerdings  empfehlen, die ersten beiden Bände vorher zu lesen, denn die Bände bauen aufeinander auf, die Beziehung zwischen Schröder und Zorn ändert sich. 

5/5 Sterne für diesen spannenden Thriller mit witzigen Szenen und  zwei Kult-Kommissaren. Ganz klar, ich bin Fan dieser Reihe und muss sie euch einfach empfehlen!
 
 


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